Wir sind die Digitalisierer

Berufsbild

Im Vordergrund steht die Tätigkeit als Ingenieur für Entwurf, Projektierung, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme von elektronischen und informationstechnischen Geräten und Anlagen sowie die Entwicklung, Inbetriebnahme und Schulung von softwaretechnischen Produkten. Da heutzutage kaum mehr elektronische oder maschinenbautechnische Anlagen ohne „Hardware Software Co-Design“ in Steuerung, Regelung, Mess- bzw. Betriebsdatenerfassung auskommen, ergibt sich ein breit gestreutes berufliches Betätigungsfeld in nahezu allen Sparten der Wirtschaft. Hinzu kommt der erleichterte Zugang zu einer Reihe von facheinschlägigen gewerblichen und handwerklichen Berufen. Für alle jene, die eine weiterführende Ausbildung an der Fachhochschule bzw. Universität abschließen, ergibt sich der Vorteil, dass Betriebe das in der praktischen Basisausbildung an der HTL entwickelte „Feeling“ für Werkstoffe und industrielle Komponenten besonders schätzen.

Entsprechendes Gewicht wird daher in der Ausbildung auf die neuesten Entwicklungen der Hard- und Softwaretechnik gelegt (Microcontroller, ASICS, Embedded Systems, Hardwarebeschreibungssprache VHDL, Netzwerktechnik, LAN und W-LAN, Multimediatechnik, Games, Programmiersprachen C, C++, C# und Java, Betriebssysteme Windows und Linux, Internettechnologien, e-Commerce, Datenbanken, Applikationen für Handys (Apps), Heim- und Büroanwendungen).

Unsere Ausbildung

Der Lehrplan bietet ein ausgewogenes Maß an Allgemeinbildung, technischer Theorie und Praxis, welches das Markenzeichen des Erfolgsmodells HTL darstellt.

In fünf durchgängigen Säulen werden die technischen Inhalte im Laufe der Ausbildung bis auf Maturaniveau angehoben. Dies umfasst

  • Hardwareentwicklung,
  • Messtechnik und Regelungssysteme,
  • digitale Systeme und Computersysteme,
  • Kommunikationssysteme und -netze sowie
  • fachspezifische Softwaretechnik.

Begleitet wird der Theorieunterricht durch die praktische Ausbildung im Prototypenbau elektronischer Systeme und im Laboratorium. In den höheren Jahrgängen wird der Bezug zur betrieblichen Praxis in Form von Projektarbeiten, vielfach in Zusammenarbeit mit der Industrie, hergestellt. Das dazu erforderliche wirtschaftliche Wissen wird begleitend in einem eigenen Gegenstand vermittelt. Zusätzliche Freigegenstände runden das Ausbildungsangebot ab (z.B.: Englische Konversation, Kommunikation und Präsentationstechnik, CISCO-Akademie).

Ab dem Schuljahr 2017/18 werden zusätzliche Freigegenstände betreffend Autonomes Fahren und Leiterplattenherstellung angeboten.

Der Unterricht wird ab dem zweiten Jahrgang mit Notebooks erteilt. Dazu stehen entsprechende Einrichtungen wie leistungsfähiges Computernetzwerk, Beamer und Laserdrucker in den Unterrichtsräumen zur Verfügung.

Was wird erreicht?

  • Reife- und Diplomprüfung (in der gesamten EU als Abschluss auf Diplomniveau und somit als zweithöchster Bildungsabschluss anerkannt)
  • Umfassende praxisorientierte Ingenieurausbildung im gesamten Bereich der Elektronik und der technischen Informatik ·
  • Gewerbeberechtigungen in den Berufen Kommunikationselektroniker, Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung
  • Ingenieurtitel nach dreijähriger Berufspraxis
  • Zugang zu allen Fachhochschulen und Universitäten

Abteilungsvorstand

Tel.Nr.: 0662/453610-500
Raum: A 212 (Trakt A, 2. Stock)

Werkstättenleiter

Tel.: 0662/453610-510
Raum: G 112 (1. Stock, Trakt G)