Wenn Erinnerungen sterben
Der Verlust des kollektiven Gedächtnisses gilt als eine der stillen Krisen unserer Zeit, doch viele Menschen scheinen sich dessen nicht bewusst zu sein. Erinnerungen sterben mit den Menschen, die sie tragen, aber auch durch Gleichgültigkeit, Scham und bewusstes Schweigen. Spätestens nach drei Generationen, so sagt man, ist ein Mensch vergessen. Diesem Vergessen kann jedoch entgegengewirkt werden.
Der Dokumentarfilm „Wenn Erinnerungen sterben“ hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, durch persönliche Geschichten Bewusstsein zu schaffen und zum Handeln aufzurufen. Josef Pichler und Herr Professor Erich Urbanek zeigen: Jede Person kann dazu beitragen, Geschichte lebendig zu halten und damit zu verhindern, dass sie sich wiederholt. Zu erinnern ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Entscheidung – eine Entscheidung, die jeder treffen muss.
Link zum Video: https://youtu.be/gCChgdzDBJU#
Team:
Thomas Eichhorn
Andreas Wallinger