Diplomarbeiten aus dem
WeatherWizard
Problemstellung:
Wetterdaten werden üblicherweise an festen, infrastrukturabhängigen Stationen erfasst. Abgelegene Standorte bleiben dabei häufig unberücksichtigt, da die Energieversorgung und Datenanbindung dort schwer umsetzbar sind.
Idee:
Daher wird eine Wetterstation entwickelt, die akkubetrieben und durch den Einsatz einer Solarzelle gänzlich energieautark ist. Die Verwendung des LoRa-Funkstandards gewährleistet kilometerweite, kabellose Datenübertragung bei niedrigem Energiebedarf. Mehrere dieser Messstationen verbinden sich automatisch zu einem Mesh-Netzwerk und werden so zu "Nodes", was flächendeckende Wetterdatenüberwachung möglich macht. Mit dem Internet verbundene Ausgangspunkte im Mesh, die "Gateways", sammeln die Messdaten mehrerer Nodes, und senden diese zu einem zentralen Server, der wiederum alle Daten archiviert, und in einer übersichtlich visualisierten Web-Anwendung zur Verfügung stellt.
Ergebnis:
Mit WeatherWizard wurde ein funktionsfähiger Prototyp für eine dezentrale und energieautarke Wetterdatenerfassung realisiert.
Die Kombination aus eigener Sensor-Node-Hardware, robuster Firmware und zentraler Serveranwendung zeigt, dass Messdaten auch ohne Infrastruktur verlässlich erfasst und übertragen werden können.
Projektteam: Jona Peter, Vinzent Wallner
Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Michael Offenhuber