Höhere Abteilung für Bautechnik

Die höhere Abteilung für Bautechnik gliedert sich in die Fachbereiche Hochbau und Tiefbau (Ingenieurbau und technischer Umweltschutz)

Schüler beider Fachbereiche lernen die Grundlagen gemeinsam und werden ab der 4. Schulstufe in ihre Fachbereiche aufgeteilt und dann getrennt ausgebildet. 

Aufnahmebedingungen

Erfolgreicher Abschluss der 8. Schulstufe (4. Klasse Hauptschule bzw. 4. Klasse AHS). Eventuell ist die Ablegung eines Aufnahmetests erforderlich.

Berufliche Möglichkeiten und Weiterbildung

Es gibt attraktive Arbeitsplätze für Absolventen in der gesamten Bauwirtschaft:

  • bei Architekten, Bauingenieuren und Planungsbüros
  • bei Baumeister-, Zimmermeister-, Holz- und Stahlbaubetrieben
  • im öffentlichen Dienst von Bund, Ländern und Gemeinden
  • in der Baustoffindustrie
  • bei Infrastrukturbetrieben
  • in der Immobilienverwaltung

Die Reife- und Diplomprüfung ersetzt in Verbindung mit einer facheinschlägigen Berufspraxis den Befähigungs­nachweis (Meisterprüfung) für zugeordnete Handwerke und ermöglicht den Zugang zu gebundenen Gewerben und die Führung eines eigenen Betriebes (Baumeister, Zimmermeister, Planungsbüro) gemäß den einschlägigen Bestimmungen der Gewerbeordnung.

Nach 3 Jahren Berufspraxis wird auf Antrag der Ingenieurtitel verliehen.

Die Reifeprüfung gibt die Studienberechtigung für Fachhochschulen und Universitäten.

Nach 3-jähriger Berufspraxis ist ein berufsbegleitender postgradualer 4-semestriger FH-Lehrgang möglich.