Anfertigung einer Fussball-Anzeigetafel
Projektteam: Christoph As, Philipp Berger, Moritz Plötzeneder
Projektbetreuer: AV Dipl.-Ing. Wolfgang Eder, Prof. Dipl.-Ing Peter Lindmoser
Auftraggeber: Elektro Berger GmbH Salzburg
Unser Projekt wurde mit Hilfe der HTBLA Salzburg und unserer Partnerfirma elektro berger GmbH ausgeführt. Projektaufgabe war es, eine Fußballanzeigetafel, bestehend aus einer Zeitanzeige und einer Spielstandsanzeige, zu entwickeln und anzufertigen. Die Automatisierung der Anzeige wurde mit einem PIC auf der Steuerplatine realisiert. Dieser gibt die einzelnen Zahlen als Binärcode zu den 7-Segmenttreibern weiter, die die Daten umrechnen und an die einzelnen Segmente weiterleiten.
Durch npn-Transistoren werden die einzelnen Segmente einer Zahl durchgeschaltet.
Um einen hohen Strom zu vermeiden, wurden 3 Leuchtdioden in Serie in jeweils 7 Reihen geschaltet.
In der Werkstätte Printlabor kann eine Platinengröße von 185 mm x 245 mm angefertigt werden. Da diese Abmessungen für ein 7-Segment zu klein sind, wurde jedes 7-Segment in 2 Bereiche aufgeteilt. Ein Teil enthält die Segmente a,b,f und das andere Teil die Segmente c,d,e,g.
Die Platinen wurden von uns im Programm Eagle gezeichnet, in der Werkstätte angefertigt und schließlich von uns bestückt. Um diese Platinen und ihre Verkabelungen vor Feuchtigkeit zu schützen, wurde ein Gehäuse aus Aluminium mit einer Frontplatte aus Aluminium mit überzogener Folie angefertigt. Abschließend wurde die Anzeigetafel getestet und letzte Fehler beseitigt.
Nutzbremsung eines Elektrorades
Projektteam: Klaus Griesebner, Sebastian Kis
Projektbetreuer: Prof. Dipl. Ing Adolf Reinhart, MBA
Auftraggeber: Salzburg AG
Wir konnten unser Projekt mit Hilfe unseres Kooperationspartners Salzburg AG realisieren. Unsere Aufgabe war es, ein Elektrorad generatorisch zu bremsen und die Bremsenergie zum Wiederaufladen des Akkumulators zu verwenden. Das vom Generator gelieferte Drehstromsystem wurde nach Gleichrichten mit einem Buck-Boost-Converter auf eine fixe Gleichspannung gebracht. Mit einer Stromquellenschaltung wurde der Generatorstrom und somit das Bremsmoment des Rades geregelt. Per Zusatzschaltung wurde einem Überladen des Akkumulators vorgebeugt.
Der am Motor angebrachte mechanische Freilauf musste zur Nutzung als Generator entfernt und durch ein selbst angefertigtes Ersatzstück ersetzt werden. Die gesamte Schaltung wurde so konzipiert, dass sie auf den Gepäcksträger des Elektrorads passt. Die Bauteile sollen über Kühlkörper vom Fahrtwind gekühlt werden.
Anhand all dieser Zusatzbeschaltung werden schlussendlich der Gesamtwirkungsgrad und somit die Reichweite erhöht.
Planung und Konstruktion eines Muskelstimulation und Therapiegeräts
Projektteam: Markus Huber, Erol Mutlu, Bernhard Salchegger
Projektbetreuer: Prof. Dipl.-Ing. Peter Lindmoser, Prof. Dipl.-Ing. MBA Adolf Reinhart
Dieses Ingenieurprojekt befasst sich mit der Entwicklung eines Geräts, welches für therapeutische Zwecke und zur Muskelstimulation eingesetzt werden kann.
Die Hauptaufgabe dieses Projekts ist es, das Gerät so benutzerfreundlich und einfach wie möglich zu gestalten, damit es ohne großen Aufwand betreiben werden kann.
Die neue Benutzerfreundlichkeit des Geräts ermöglicht, dass die einzelnen Bestandteile zur leichteren Wartung ausbaubar sind.
Eine höhere mechanische Festigkeit verbessert die Robustheit und Lebensdauer des Geräts.
Da eine Behandlung durch Reizströme nicht ungefährlich ist, enthält diese Arbeit auch wichtige Information über sicherheitstechnische Maßnahmen, die die Benutzer vor unerwünschten Verletzungen schützen helfen.
Drei verschiedene Betriebsfunktionen ermöglichen individuell abgestimmte Behandlungen. Jede Betriebsfunktion entspricht einer anderen Impulsform. Dabei werden Sinushalbwellen und Dreieckimpulse für therapeutische Zwecke verwendet. Für die Muskelstimulation sind biphasisch - symmetrische Impulse möglich.
Die einzelnen Impulsformen werden schaltungstechnisch und softwaretechnisch erzeugt und anschließend über Elektroden auf den Körper übertragen. Als Spannungsversorgung werden zwei 9V Blockakkumulatoren verwendet.
Vollautomatische Einrichtung zur Vermessung von Bobkufen
Projektteam: Johannes Lochner, Oliver Pischler
Projektbetreuer: Prof. Dipl. Ing. Dr. techn. Betram Bodner
Auftraggeber: Deutscher Bob- und Schlittenverband BSD
Ziel dieses Diplomprojekts war die Entwicklung und Konstruktion eines vollautomatischen Geräts zur Vermessung der Lauffläche von Bobkufen. In Auftrag gegeben wurde dieses Projekt vom Deutschen Bob- und Schlittenverband.
Das Herzstück der Messanlage ist ein optisch-interferentieller Messtaster der Fa. Heidenhain. Selbiger wird über ein lineares Antriebssystem an Messpunkten entlang der Lauffläche positioniert. Der Antrieb erfolgt über eine SPS gesteuerte Schrittmotoreinheit. Der Arbeitsdruck für den Messtaster wird über ein gepuffertes Pneumatiksystem zur Verfügung gestellt.
Die Signale des Messtasters werden durch eine selbst konstruierte Folgeelektronik aufbereitet und in einen von einem PC auswertbaren Datenstrom transformiert. Hierzu wird ein Mikrocontroller eingesetzt.
Die über die USB Schnittstelle empfangenen Daten können mit Hilfe eines dafür entworfenen Funktionsmakros direkt in MS-Excel verarbeitet werden.
Die gesammelten Messwerte können dann zur Erstellungen von Laufeigenschaftsprofilen unterschiedlicher Kufensätze verwendet werden. Dadurch kann eine – im Spitzensport entscheidende – Optimierung der Laufeigenschaften erreicht werden.
Verbesserungsmöglichkeiten der Schutzabschaltung im O-Busnetz
Projektteam: Jasmina Mujagic, David Neunteufel, Matthias Mohr
Projektbetreuer: Prof. Dipl. Ing Jakob Mühlbacher
Auftraggeber: Salzburg AG
In Zusammenarbeit mit der Salzburg AG war es unsere Aufgabe, Berechnungen aufzustellen, mit welchen man weiterführend eine Verbesserung der Schutzabschaltung erzielen kann. Diese Berechnungen beinhalten Strom- und Spannungsberechnungen unter verschiedensten Belastungen, um mit möglichst großer Wahrscheinlichkeit die Richtigkeit der Berechnungen -verglichen mit den gemessenen Werten - abzusichern. Außerdem wurden Kurzschlussberechnungen angestellt, mit welchen man durch Variieren der Werte im Excel jegliche Kurzschlüsse simulieren kann. Weiterführend wurde über Verbesserungen der bereits bestehenden Schutzabschaltung nachgedacht. Unsere Ideen bezüglich der Schutzabschaltung zielen darauf ab, die Unterschiedserkennung zwischen einem Kurzschluss und einer Überlast zu erleichtern. Unsere Ideen beinhalten die Messung von Stromanstieg pro Zeit, und weiters mittels einem Integral die Fläche unter eine Strom-Zeit-Kurve zu ermitteln um damit die Unterscheidung zwischen Überlast und Kurzschluss zu ermöglichen.
Die intelligente Solaranlage
Projektteam: Alexander Leobacher, Harald Pacher
Projektbetreuer: Dipl.-Ing Robert Fuchs
Auftraggeber: Privatprojekt
Dieses Projekt behandelt die Planung und Entwicklung einer intelligenten Solaranlage, welche eine Almhütte mit 12 Volt versorgt. 'Intelligent' bedeutet, dass sich die Solaranlage automatisch auf den Sonnenstand ausrichtet. Dies erfolgt über 2 Ebenen, wobei die 1. Ebene (Ost/West) mittels Zeitschaltung realisiert wird.
Die 2. Ebene (Neigungswinkel zur Sonne) erfolgt mit 2 Sensoren, die an den Solarpanels angebracht sind. Ein Mikrocontroller empfängt die Signale der Sensoren und verarbeitet diese mit einem speziell dafür geschriebenen Programm, welches den Motor so steuert, dass sich die Panele zur Sonneneinstrahlung ausrichten, um die Strahlungsenergie optimal zu nutzen.
Diese Energie wird in einem Akkumulator gespeichert, um die Almhütte 24 Stunden pro Tag mit Strom zu versorgen. Die maximale Stromausbeute beträgt an einem schönen Sommertag 276,5 kWh.
Konstruktion eines Modells zur Schwingungsdämpfung für ein Mehrkörpersystem
Projektteam: Andreas Prodinger, Michael Schlick, Fabian Seiringer
Projektbetreuer: Prof. Dipl. Ing. Dr. techn. Betram Bodner
Auftraggeber: Bernecker & Rainer
Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Konstruktion eines Schwingungsdämpfungsmodells für verschiedene Antriebsmotoren (Gleichstrom -, Servo -, Schrittmotor). Das Modell wurde von uns entworfen und in der Werkstätte gefertigt. Wir haben auch einen Schnellverschluss entworfen, um die verschiedenen Antriebsmotoren mit wenigen Handgriffen auswechseln zu können.
Das Modell besteht aus einem der drei Antriebsmotoren, drei Rotationsmassen und einem Drehgeber. Die drei Rotationsmassen sind mit Torsionsfedern verbunden, sodass das ganze System schwingfähig ist. Am Ende der 3. Masse ist ein Drehgeber angekuppelt, dieser übermittelt die Drehzahl an die SPS von Bernecker & Rainer. Bei Drehzahländerung schwingen sich die Rotationsmassen gegeneinander auf. Ziel ist es, die Antriebsmotoren so zu regeln, dass die Drehzahl der 3. Rotationsmasse so schnell wie möglich auf einem konstanten Level gehalten wird. Eine weitere Aufgabe war es, eine Benutzeroberfläche für die SPS zu entwerfen. Hier kann die Drehzahl eingestellt werden, und der Drehzahlverlauf wird in einer Kennlinie dargestellt.
Windkraftanlage mit Leistungselektronik
Projektteam: Martin Schiefer, Richard Winkler, Philipp Rösslhuemer
Projektbetreuer: Prof. Dipl.-Ing. Robert Fuchs, Prof. Dipl.-Ing. MBA Adolf Reinhart
Ziel des Projekts ist es, die Energieautonomie einer Almhütte mittels Windgenerator samt Leistungselektronik zu ermöglichen.
Die Windkraftanlage besteht aus einem C-Rotor, einem Wechselstromgenerator, einem Transformator und der dazugehörigen Steuerungs- und Leistungselektronik mit Energieeinspeisung in einen Akku.
Die Herausforderung dieses Projekts liegt in der exakten Regulierung des Rotors, da dieser die größte Wirkleistungsabgabe bei einer Rotationsgeschwindigkeit von halber Windgeschwindigkeit aufweist.
Diese Regulierung der Leistungsabgabe des Generators wird mit Hilfe eines Pulsweitenmodulators (PWM) erreicht.
Der PWM wird von einem Mikrocontroller unter Berücksichtigung von Rotordrehzahl und Windgeschwindigkeit angesteuert. Eine geeignete Sensorik misst die zuvor genannten Parameter und gibt diese an den Mikrocontroller weiter.
Die maximale Ausgangsspannung des Generators beträgt 10,5 Volt bei einer Windgeschwindigkeit von 10m/s, das entspricht 36km/h. Somit kann eine Ausgangsleistung, von maximal 180W erreicht werden.
Die maximale Ausgangsspannung des Generators beträgt 10,5 Volt bei einer Windgeschwindigkeit von 10m/s, das entspricht 36km/h. Somit kann eine Ausgangsleistung, von maximal 180W erreicht werden.







