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Abteilung Elektrotechnik

Energiesysteme und Industrieelektronik
Automatisierung und Antriebe

Der Lehrplan beinhaltet die Bereiche

  • Energiesysteme
  • Automatisierungstechnik
  • Antriebstechnik
  • Industrieelektronik
  • Fachspezifische Informationstechnik

und enthält somit alle Teilgebiete der Elektrotechnik.

 

In beiden Schwerpunkten werden elektrotechnische Grundkenntnisse vermittelt. Zusätzlich zur weiterführenden Fachtheorie aller fünf Bereiche und der Vertiefung je nach Schwerpunkt lernen die Absolventinnen und Absolventen im Laufe der Ausbildung Konstuieren mit CAD, die Verwendung von moderner Simulationssoftware, den Aufbau und Einsatz von Mikroprozessoren sowie die Erstellung von Programmen in höheren Programmiersprachen. Die fachspezifische Informationstechnik fließt in beide Ausbildungsschwerpunkte ein.

Zur erfolgreichen Abwicklung umfangreicher Projekte gehören selbstverständlich Kenntnisse in Kostenkontrolle, Vertragsgestaltung und Vertragsrecht.

Was wird erreicht ?

Der Absolvent / die Absolventin der Höheren Abteilung für Elektrotechnik erhält neben einer fundierten Allgemeinbildung und einer umfassenden fachpraktischen Ausbildung in den Werkstätten eine Ausbildung für den Gesamtbereich der Elektronischen Energietechnik, die Fachkompetenz für Elektronik und Computertechnik und das Spezialwissen für energiepolitische Umweltfragen.

Die Ablegung der Reife- und Diplomprüfung beinhaltet die allgemeine Studienberechtigung an Universitäten, Technischen Universitäten und Fachhochschulen, die Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung Ingenieur und die Berechtigung zur Unternehmensführung. Der Absolvent/ die Absolventin findet gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt in der Projektierung, Konstruktion, Fertigung, Montage.

 

Unterteilung in 2 Schwerpunkte ab dem 4. Jahrgang

Energiesysteme und Industrieelektronik

Der Bau moderner Energienetze wird in den nächsten Jahrzehnten das größte Infrastrukturprojekt weltweit sein. Windparks, Solarfelder und andere erneuerbare Energiequellen werden zukünftig den Großteil des Stromes produzieren. In Smart Grids werden dezentrale, verbrauchsnahe Erzeugungseinheiten und die Verbrauchsseite in den jederzeit erforderlichen Abgleich einbezogen.
Um unsere Absolventinnen und Absolventen auf diese Aufgaben vorzubereiten, werden ihnen unter anderen folgende Kompetenzen vermittelt:

  • Energieerzeugung: Konventionell (Wasserkraft, thermisch) sowie erneuerbar (Windkraft, Photovoltaik)
  • Energiesysteme: Energieverteilung, Laststeuerung, Smart Grids, Netzregelung
  • Eergiewirtschaft: Kenntnisse der Marktregeln der Elektrizitätswirtschaft und der Tarifgestaltung
  • Industrieelektronik und Schaltungstechnik: Leistungselektronik, Übertragungstechnik, Mikrocontroller, Embedded Systems

Automatisierung und Antriebe

Der Bereich der Automatisierung, sowohl in der Fertigungsindustrie als auch in der Prozessindustrie, benötigt eine Menge Fähigkeiten und Kompetenzen.
Um in diesem Kerngebiet der Elektrotechnik, in dem österreichische Ingenieure weltweit erfolgreich tätig sind, zu bestehen, ist es erforderlich, stets die neusten Systeme der Steuerungs- und Leittechnik zu beherrschen. Zu diesen Systemen zählen speicherprogrammierbare Steuerungen, Prozessleitsysteme und Prozessrechner, aber auch Kompetenzen der Peripherie, Bus-Systeme und Schnittstellen zu übergeordneten Rechnern.

All diese Kenntnisse sind zur Planung, Projektierung, Programmerstellung und Inbetriebnahme komplexer Automatisierungssysteme nötig.

Automatisierung ist immer mit Antriebstechnik verbunden. Daher gelten als zweites Standbein dieses Ausbildungsschwerpunktes die Beherrschung der elektrischen Maschinen, die Stromrichtertechnik sowie der Einsatz von Förder- und Handhabungstechnik (Fördersysteme, Roboter, Greifersysteme), die im Kompetenzbereich Grundlagen der Mechatronik unterrichtet werden.